Vanlife: Abades – mein neues Zuhause #0005

Mit dem Nomadenleben ist’s vorerst aus,

man sagt ja, der Weg ist das Ziel,

in Abades hab ich ein neues Zuhaus‘,

mit einem neuen Freund. Das gibt mir viel.

Durch den Zaun hab ich nun Sicherheit,

Luxus pur ist der Stellplatz nun,

Abades ist so voller Schönheit,

das gibt mir Kraft, ganz viel zu tun.

Mit meinem guten Freund, Kollegen und neuen Mitbewohner Salvatore

Am Morgen steig ich aus dem Dachzelt aus,

geh erstmal zur Haustür zum Bad hinein,

nach erfrischender Dusche verlass ich das Haus,

an diesem Ort hier will ich gerne sein.

Im Café am Meer dann lerne ich schön,

erstmal russisch, denn das gibt mir Kraft,

die Ruhe, der Frieden, das Meer zu seh’n,

soviel Kraft, Energie, damit man was schafft.

Ein Croissant und ein Kaffee zur Stärkung dient,

der Spaziergang, die Wärme, so leicht, so herrlich,

da ich mir was wert bin, hab ich das verdient,

die Power, das WLAN, den Strom, das genieß‘ ich.

Mein lieber Freund wollte unbedingt hier her,

und ich ja auch, von ihm unabhängig,

doch Monate vergingen, wir wussten’s nicht, denn woher?

bis eines Tages wir redeten, das war unglaublich.

Da wollten wir beide an den gleichen Ort,

waren verliebt in den Luxus, die Ruhe hier,

saßen in der Arbeit täglich im selben Raum dort,

zerfraßen uns vor Sehnsucht nach Abades schier.

Nun breche ich auf zu neuen Zielen,

muss nicht mehr jeden Tag suchen und bangen,

Sicherheit, Privatsphäre, Ruhe hilft vielen,

nach so einem Ort hatte ich lange Verlangen.

Der Weg zur Arbeit ist nicht so weit,

die Arbeit selbst macht mir sehr viel Spaß,

im Cafè neben der Firma, meist nicht so viel Leut‘,

Putenbrustfilet mit Salat ich bisher meist aß.

Die Kollegen sind einfach super nett,

jeder versucht, zu lernen, damit’s besser wird,

manch einer kommt morgens zwar schwer aus dem Bett,

und es kommt vor, dass man sich im Büro den Arsch abfriert.

Wir jammern manchmal, es ist viel zu tun,

Informationen fehlen, keiner kennt sich aus,

aber nach der Arbeit kann man wunderbar ruh’n,

hat man – wie ich jetzt – so ein schönes Zuhaus‘.

Der Hinweg und Heimweg nach der Arbeit

bietet mir zum Psychologielernen Zeit,

die Energie hab ich, weil ich es liebe,

und so passiert’s nicht, dass ich es verschiebe.

Doch ist auch das Feiern am Samstag groß geschrieben,

wir genießen Sonne, Palmen, Strand, Meer,

vermisse ich sehr in der Ferne die Lieben,

ach, wenn ich das denk‘, wird mein Herz so schwer.

Die Sehnsuch nach Schatz, den ich so lieb hab‘,

zerreißt mir das Herz, weiß nicht ein noch aus.

Sitze am Meer und denke an ihn, den mir Gott gab,

und ich bin doch sein Liebling, seine Mullemaus.

Jede Sekunde mit ihm ist eine Herausforderung,

weil ich ihn so brauch, mich nach ihm verzehr‘,

ich lausche seufzend der rauschenden Brandung,

mein Blick in die Ferne, traurig und leer.

Die Lieben zu Hause, meine Babys, schon groß,

mein Papi, meine Mami, meine lieben Schwestern,

wenn ich sie erst wieder seh‘, ist richtig was los,

wir werden genießen, als gäb‘ es nur gestern,

als wäre morgen niemals, niemals da,

ich danke Gott, dir, für das süße Heimweh,

für diesen Ort hier – es ist echt, es ist wahr! –

den Sonnenuntergang am Meer, und auch das Fernweh.

Ach Gott, ich dank‘ dir, es ist so schön,

tröste mich, hilf mir, nur elf Tage noch,

dann werde ich alle wieder seh’n,

ich liebe meine Familie doch.

Auf zu neuen Zielen,

heim zum lieben Mann,

in den Schoß der Familie, so vielen,

Freunde, die ich in den Arm schließen kann.

Ich freu‘ mich sehr, das weißt du schon,

auf bayerische Gemütlichkeit,

auf Baden in den Seen, der Mühen Lohn,

nach dem Stürmen der Gipfel, dort oben, so weit.

Auf Regentropfen, klein, tropf, tropf,

morgendliche Tautropfen auf sattgrünen Weiden,

der frühe Vogel packt die Gelegenheit beim Schopf,

ein Ende hat dann das süße Leiden.

Bis nach ein paar Wochen ich dann schon wieder,

nach Teneriffa zurück kehren werde,

hier her begleiten mich meines Mannes Lieder,

ich liebe sie, Gottes unglaubliche Erde.

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